AUSVERKAUFT Péter Nádas, Leni weint

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23.01.2019 19:00 - 20:30

Mo­de­ra­ti­on: Si­grid Löff­ler In der Es­say­samm­lung «Le­ni wein­t» be­schäf­tigt sich der gros­se un­ga­ri­sche Au­tor Pé­ter Nádas mit dem Rechts­po­pu­lis­mus im 20. Jahr­hun­der­t, der ei­ge­nen Sterb­lich­keit und dem Wild­birn­baum in sei­nem Gar­ten. Vor dem Hin­ter­grund sei­ner per­sön­li­chen Er­fah­run­gen im kom­mu­ni­sti­schen Un­garn setzt er sich mit kri­ti­schem Scharf­sinn mit der jüng­sten Ge­schich­te Eu­ro­pas aus­ein­an­der. «Pé­ter Nádas’ sich so viel Zeit neh­men­der, hell­wa­cher Blick auf die Ver­gan­gen­heit hilft den un­se­ren zu schär­fen für die Zu­kunft und in im­mer er­schrecken­de­rem Mas­se auch für un­se­re Ge­gen­war­t.» (Ber­li­ner Zei­tun­g) Pé­ter Nádas’ (*1942 in Bu­da­pe­st) Werk wur­de viel­fach aus­ge­zeich­ne­t, u.a. dem Franz-Kafka-Preis 2003 und dem Würth-Preis für Eu­ro­päi­sche Li­te­ra­tur 2014. Sein letz­ter Ro­man «Auf­leuch­ten­de De­tail­s» wur­de als «Mei­len­stein der Li­te­ra­tur» (NZZ) ge­fei­er­t.

Lesung, Literaturhaus

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