Hamed Abboud, Der Tod backt einen Geburtstagskuchen

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16.01.2018 19:00 - 20:30

Ha­med Ab­boud stammt aus Sy­ri­en. Alep­po, die Stadt, in der er stu­diert ha­t, liegt in Trüm­mern, vie­le sei­ner Freun­de wur­den ge­tö­te­t. «Der Tod hat vie­le neue Freun­de ge­fun­den», sagt Ab­bou­d. «Das muss der Tod fei­ern – und des­halb backt er ei­nen Ge­burts­tags­ku­chen.» Mit sei­nen Tex­ten schlägt er ei­ne Brücke zwi­schen Krieg und Frie­den. Er schreibt sar­ka­sti­sch, hu­mor­vol­l, ko­misch und tra­gisch zu­gleich, er­wei­tert die Rea­li­tät me­ta­pho­risch um ei­ne neue Di­men­si­on, um der Un­ge­heu­er­lich­keit des Tö­tens et­was ent­ge­gen­set­zen zu kön­nen. «Ab­bouds Skiz­zen be­we­gen sich zwi­schen der kriegs­ver­wü­ste­ten Hei­mat und der To­ten­ru­he des Exil­s; ge­le­gent­lich ins Phan­ta­sti­sche aus­grei­fen­d, häu­fig glit­zernd vor Sar­kas­mus.» (NZZ) Ha­med Ab­boud (*1987 in Deir Ez-Zor) ist ein sy­ri­scher Schrift­stel­ler. En­de 2012 floh er nach Ö­ster­reich, im glei­chen Jahr wur­de sein er­ster Ge­dicht­band «Der Re­gen der er­sten Wol­ke» ver­öf­fent­lich­t. Sein zwei­tes Wer­k, «Der Tod backt ei­nen Ge­burts­tags­ku­chen», wur­de für den In­ter­na­tio­na­len Li­te­ra­tur­preis des Ber­li­ner «Haus der Kul­tu­ren der Wel­t» no­mi­nier­t. In Ko­ope­ra­ti­on mit dem Ba­sel Pe­ace Fo­rum

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